Archiv der Kategorie: Heilreise Peru

Die Angst, die eigenen Grenzen zu überschreiten

Nach unserer doch sehr abenteuerlichen Rückkehr nach Deutschland, sind wir nun wieder in unserer alten Heimat gelandet und haben es uns hier erstmal gemütlich gemacht. Es hat schon seine Zeit gedauert, um unsere Erlebnisse und den abrupten Abbruch unserer Heilreise zu verarbeiten. Irgendwie erschien es, als ob die Zeit hier stehengeblieben wäre. Ich glaube, dass das normal ist, wenn wir radikale Veränderungen in unser Leben lassen und plötzlich wieder umkehren. So erlebte ich den Prozess der Wiedereingliederung ins System als Außerirdische J:

meine Sinne erfreuten sich an der Natur… endlich wieder frei bewegen, frische Waldluft genießen, hellblauer Himmel, Garten anlegen, sähen, pflanzen, mit Freunden das Erlebte und Erfahrene austauschen, die Heilarbeit in den Alltag einbinden und daneben

die unzähligen E-Mails, Meldungen, Erklärungen, Versicherungen…

um überhaupt eine Wohnung beziehen, ein Auto bewegen und hier sein zu dürfen. Ich fragte mich oft, wieso das so ist. Weshalb muss ich andere fragen, ob ich hier sein darf? Aus welchem Grund werden wir in ein System voller Vorschriften und Pflichten gesteckt? Weshalb spricht man uns die Eigenverantwortung ab… wieso traut man uns nicht zu, eigene Entscheidungen zu treffen? Kann es sein, dass wir zu sehr an das Glauben, was man uns im Laufe unseres Lebens gesagt hat, wie alles funktioniert? Weshalb ist es so schwer diese gesetzten Richtlinien zu hinterfragen und mit Absicht mal gegen den Strom zu schwimmen? Weil wir dann nicht mehr mitspielen dürfen? Was ist das aber für ein blödes Spiel, wo es darum geht, entgegen meinem Wohl und dem meiner Kinder zu handeln? Weshalb ist das Spiel immer darauf aus, Gewinner oder Verlierer hervor zu bringen? Wieso geht es nicht anders?

Ich weiß, dass es anders geht! Viele Menschen leben es auch schon und zeigen uns, wie es geht. Wir müssen nur genau hinschauen und die helfenden Hände annehmen, die uns gereicht werden. Was ich erfahren habe, ist, dass es nie eine Frage des Könnens, sondern des Wollens ist. Mal Hand aufs Herz: „Wer hört sich nicht oft sagen: Ich kann nicht, weil …“??? oder: „Wenn das und das nicht wäre, würde ich…!“  Ich bin mir sicher, dass das die Erklärversuche fürs gar nicht erst probieren sind, also Begründungen fürs Scheitern, was noch nicht stattgefunden hat.

Ist es aber nicht genau das, was uns in unseren Ängsten, in unserem Hamsterrad gefangen hält?  Was bringt uns dazu, sämtliche Vorfreude auf ein reiches Leben im Keim ersticken zu lassen? Bist du dir wirklich sicher, dass das Leben nicht mehr für dich parat hält? Ich bin mir sicher, dass das Leben mich reich beschenkt, ich bin zu höherem berufen, ich habe so viele Fähigkeiten, so viele Gaben, die durch mich auf die Erde gebracht werden wollen. Auf was warten? Wieso nicht jetzt? Ich bin bereit…. Bist du es auch?

Die Angst sich zu zeigen…

…stammt sicher bei vielen von uns aus der Schulzeit.

Wer kennt nicht die Situation, vor der gesamten Klasse ein Gedicht aufsagen zu müssen oder ein Lied zu trällern. Ich bin dabei öfter im Fußboden verschwunden, allerdings war da auch noch dieses andere Gefühl, das was sagte: „Geschafft, war doch gar nicht so schlimm.“ oder „Hast du dich ganz gut gemacht!“

Früher habe ich noch nicht gewusst, dass die Angst vor der Angst keine reale Angst ist und erst recht nicht, dass es so viele Facetten von Ängsten gibt. Eins habe ich nun gelernt, dass Ängste ganz wichtige Entwicklungsschritte für uns enthalten.

Die Themen Angst und Stress beschäftigten uns schon weit vor unserer Abreise. Nun ist der Moment gekommen, uns mit unseren Ängsten zu zeigen.

Wir veranstalten einen Online-Kongress mit dem Titel: „Raus aus der Angst- und Stress-Matrix…rein ins volle Schöpferpotential“

Daran könnt ihr im Zeitraum vom 14.03. bis 24.03.2020 kostenfrei teilnehmen!

Du bekommst Antworten auf Deine Fragen:

  • …was sind Ängste, wie entstehen diese bzw. wo kommen sie her?
  • …wie gelingt es mir mutig meinen Weg zu gehen, wenn ich Angst vor Ablehnung und Ausgrenzung habe?
  • …wie kann ich mit den negativen Botschaften im Außen umgehen, ohne mich klein und machtlos zu fühlen?
  • …wie überwinde ich die Angst davor Fehler zu machen und negativ bewertet zu werden?
  • …wie finde ich einen Weg zu mehr Urvertrauen in mich und meine Fähigkeiten?
  • …wie gehe ich mit der Angst vor Krankheit, Tod und Alter um?

Es war und ist noch sehr viel Arbeit alles zusammen zu tragen, daher ist es in diesem Blog auch etwas ruhiger geworden. Jeden Tag sprechen wir mit mindestens einem Experten und beleuchten gemeinsam verschiedene Ängste, die Ursachen, mögliche Folgen und insbesondere wie wir damit umgehen können.

Über 20 Stunden Videomaterial stehen euch im Zeitraum vom 14.03. bis 24.03.2020 kostenfrei zur Verfügung. Dafür könnt ihr euch hier anmelden<<

Gern könnt ihr diesen Link teilen. Wir freuen uns sehr über euer Dabei sein und eure Unterstützung, diesen Kongress weiter bekannt zu machen.

Pseudo-Gemeinschaften oder „Lass uns mal so tun, als würden wir uns mögen…“

Kennst du das Gefühl der abgrundtiefen Ablehnung? Das was sich so anfühlt, als wärst du das Allerletzte, das Schlechteste allem Schlechten, das Mieseste allem Miesen, das Dreckigste allem Dreckigen, das Hässlichste allem Hässlichem, dem Schlimmsten allem Schlimmen…? Oh, was für ein fieses Gefühl, das auch noch eine weitere Kette von Emotionen hervorbringt, wie Wut, Hass, Traurigkeit, Unverständnis, Überflüssigkeit (i.S. ich interessiere keinen), Ausweg- und Aussichtslosigkeit, Sinnleere, Abhängigkeit (i.S. ich komm hier nicht raus), Einsamkeit (keiner hat mich gern- keiner spielt mit mir), Isolation, Wertlosigkeit, usw.…!

All das durfte ich über den Jahreswechsel mit der ganzen Bandbreite der Emotionen spüren. Und es traf mich zutiefst- so tief, dass meine Tränen nicht aufhörten zu trocknen, dass Wut und Traurigkeit zu einem Dauerzustand wurden und Erinnerungen aus meiner Kindheit hochkamen, wo ich diese Emotionen so oft fühlte. Und ich dachte zu diesem Zeitpunkt, dass alles schon längst verarbeitet und hinter mich gelassen zu haben- aber weit gefehlt!

Und dann noch einen drauf!  Ein Schmerz, wie ein Schlag direkt in die Magengrube: weil ich so, wie ich bin, nicht richtig bin, nichts richtigmache, nicht gebraucht werde, nutzlos bin?! Meine Kinder, mein Mann nicht richtig sind, sich nicht richtig verhielten?

Es reichte-> bloß schnell weg hier! Ich bin jetzt groß und kann mich für einen anderen Weg entscheiden und das gleich und sofort! Wir gingen und befreiten uns, nicht nur vom Ort des Geschehens!

Nach und nach kamen die Erkenntnisse; auf Fragen, wie:

„Warum sind wir so weit geflogen, um so eine Behandlung zu erfahren?“ Kam:

„Du wolltest doch die Transformation! Jetzt dürfen all die unerlösten Emotionen in Heilung kommen!“

Auf: „Wir wollten doch nur helfen!“ Kam: „Hilf dir selbst! Stell endlich dich an die erste Stelle deines Lebens!“

Auf: „Warum interessieren sie sich nicht für unsere Ideen, unsere Gaben und Erfahrungen?“

Kam: „Es sind eure Ideen, eure Gaben, eure Erfahrungen! Lasst sie in eurem Leben wachsen und reifen. Nutzt dieses Potential für Euch!“

Auf: „Warum war es unmöglich, ihren Erwartungen zu entsprechen und zusammen diese wunderbare Vision anzugehen? °

Kam: „Weil sie genau, wie Ihr, ihren eigenen Lebensplan, Prägungen, Erlebnisse, Traumen, Glaubenssätze und Glaubensmuster, Vorstellungen, Bedürfnisse und Ideale haben!“

Und jetzt erst begriff ich das Ausmaß dieser Erkenntnisse:

Jeder von uns, ob Vater, Mutter, Oma, Opa, Kollege, Freund/In, Partner/In, Kind/ern….

Alle haben ihre individuelle und einzigartige Geschichte, mit ihren Erlebnissen, Traumen, Prägungen … und diese bestimmen ihr Verhalten, ihre Beziehungen, ihr Leben und das ihrer Familien, Verwandten, Bekannten, Kollegen usw.

Wenn ich mir also erlaube, ein Urteil über einen Menschen zu fällen, muss ich erst seine gesamte Geschichte kennen – inklusive aller Erlebnisse, Traumen und Emotionen. Und selbst, wenn ich die Gesamtheit aller Dinge kenne, ist mein Filter dennoch ein anderer.

Ein Kind,

  • was oft geschlagen wird, wird als Erwachsener auch schlagen
  • was in ständiger Angst lebt, wird als Erwachsener kaum Vertrauen zu jemand Anderen entwickeln
  • was ungerecht behandelt wird, kann als Erwachsener keine Gerechtigkeit empfinden
  • was keine Zuneigung erfahren hat, wird eher als kalter und berechnender Mensch wirken
  • was psychisch unter Dauerdruck gesetzt wird, wird andere Menschen unter Druck setzen und bspw. Mobben

Und trotz aller Verletzungen, die Wir alle in unserer Kindheit und Jugend erlebten, ist die Sehnsucht nach Verbundenheit in einer liebevollen und empathischen Gemeinschaft in jedem Menschen als Urbedürfnis fest verankert.

In Urzeiten sagte man Familie oder Stamm dazu:

Jeder hatte seinen festen Platz, seine Aufgabe nach seinen Fähigkeiten und Begabungen. Jeder wurde in seinem Sinn und nach seiner Bestimmung von der gesamten Familie/ Stamm „getragen“, von Geburt an, in seinen Interessen und Anlagen bestärkt und gefördert- in guten wie in schlechten Zeiten. Es wurde zusammen gewirtschaftet und alles geteilt… Neid und Missgunst gab es nicht, und wenn doch, dann wurde der Medizinmann damit betraut- die bösen Geister zu vertreiben.

Heute wage ich die folgende Behauptung aufzustellen:

Eine Kommune, Gemeinschaft oder ähnliches stellt die Königsdisziplin dar, wenn es darum geht, die eigenen Blockaden, Ängste, Glaubenssätze usw. aufzulösen. Auch um gemeinsam zu wirtschaften, zu erziehen (i.S. gewaltfrei führen), zu teilen, ein gemeinsames Recht- und Ordnungssystem zu erschaffen, an einer gemeinsamen Vision zu arbeiten ist es unabdingbar sich selbst bedingungslos anzunehmen. Erst wenn es uns gelingt, aus unserem Wertungs- und Bewertungssystem auszusteigen, besteht die Chance ein liebevolles Zusammenleben zu erfahren.

In Kulturen, wie bspw. hier in Südamerika, ist es noch teilweise zu sehen, wie das funktioniert. Hier gibt es noch Großfamilien, die entweder von einem oder auch mehreren Unternehmen leben. Jeder macht das, was er am besten kann und jeder fühlt sich für das Allgemeinwohl verantwortlich. Es wird zusammen gewirtschaftet und geteilt. Selbst auf den Märkten konnte ich dieses Zusammenspiel beobachten.

Wer aus Deutschland oder anderen sogenannten “hochentwickelten Ländern“ kommt und hofft, dass eine Community all seine Mitbringsel (mitgebrachten Probleme, Glaubenssätze…) auflöst, wird unweigerlich stranden! Denn niemand ist in der Lage (auch der Medizinmann nicht) die hochzivilisierten hausgemachten Probleme zu lösen!

In Ländern, wo die Spaltung von Familien gefördert wird, wo Lügen absichtlich in allen Bereichen verbreitet werden, wo Statistiken getürkt werden, wo Erziehungsstile vorgeschrieben werden, Ökonomie, Demokratie, Umweltschutz… unter falschem Deckmantel forciert werden, wo Gewalt geduldet und psychische Gewalt gefördert wird, wo Geld und Macht die Welt regiert, alles auf ständigen Wirtschaftswachstum ausgelegt ist,

kann keine Gemeinschaft (die auf Werte, wie Empathie, Würde und bedingungsloser Liebe aufgebaut ist) funktionieren. Zu groß sind die Unterschiede der eigenen Vorstellung und der der Anderen.

Um nochmal auf die Königsdisziplin zurück zu kommen:

Wer bereit ist, zuerst an sich und den eigenen Themen zu arbeiten, lernt sich und andere bedingungslos zu lieben und anzunehmen, kann im nächsten Schritt die Spiegelfunktion erforschen und wird feststellen, dass er noch lange nicht fertig ist mit der Eigenarbeit!

Mein Resümee für die erlebte Situation:

Hätten beide Familien zugelassen, in die Spiegel zu schauen, die wir uns gegenseitig boten, hätten wir die Königsdisziplin annehmen können, um miteinander zu wachsen.

So haben wir nun die Chance unsere eigenen Wege zu gehen und mit der eigenen Familie weiter daran zu wachsen!

Ich freue mich über eure Feedbacks!

Eure Katrin

Stress Angst

Wie Du es schaffst, mutig und unaufhaltsam Deinen Seelenauftrag zu leben

Willkommen im Neuen Jahr, im neuen Jahrzehnt, in einem neuen Zeitalter!

Ich weiß nicht, wie Ihr den Übergang erlebt habt und wie es euch mit dem Jahresbeginn so geht, was Ihr euch vorgenommen habt und wie es mit der Umsetzung vorangeht. Eines weiß ich aber sehr genau, dass es für sehr viele von uns, ein sehr herausforderndes Jahr werden wird.

Es ist das Jahr der Wahrheit…

Was alles aufdeckt, was noch im Unreinen ist.

Was uns auffordert, endlich unseren Seelenauftrag anzunehmen und unseren individuellen Weg zu gehen.

Was uns zeigt, welche Bereiche oder vielleicht auch alles in unserem Leben auf Lügen und falschen Werten aufgebaut ist.

Was von uns erwartet, endlich unser Leben so zu leben, wie wir es insgeheim schon so lange wollen!

Diese Sehnsucht, die so tief in uns schlummert; die ich bei so vielen Menschen gesehen habe, dass ich behaupten kann: „Jeder trägt diese Sehnsucht in sich!“… diese Sehnsucht darf jetzt gestillt werden.

Sicher ist es alles andere als lustig, wenn:

·       deinem Arbeitgeber einfällt, dich durch andere zu ersetzen oder jemand mit besseren Beziehungen die neue Stelle bekommt, obwohl du fachlich viel besser qualifiziert bist.

·       du feststellst, dass deine Partnerschaft auf einem Werteprinzip beruht, dass du nie wolltest oder du keinen passenden Partner findest.

·       deine Freundschaften nur auf Zweckdienlichkeiten beruhen oder du von anderen Menschen immer wieder wegen deiner Hilfsbereitschaft ausgenutzt wirst.

·       Du nicht die passenden Menschen für dein Projekt findest

·       Du keine für dich passende Gemeinschaft findest

·       deine Eltern dich ablehnen, weil du nicht das Leben führst, was sie für dich vorgesehen haben oder du einen Partner gewählt hast, der nicht ihren Vorstellungen entspricht oder du deine Kinder nicht nach ihrem Wertesystem erziehst.

·       deine Kinder nichts mit dir zu tun haben wollen.

·       dein Vermieter / deine Werkstatt / das Finanzamt… dich immer und immer wieder abzockt.

…. dann ist es an der Zeit zu sagen:

Schluss damit! Mit mir nicht mehr! Ich gehe jetzt meinen Weg! Ich erlaube mir jetzt meine Sehnsucht nach meiner Individualität nachzugehen!

Dazu stell dir die richtigen Fragen!

Nicht:              Warum hat mich mein AG gekündigt oder warum habe ich diese Stelle nicht bekommen? Bin ich nicht gut genug?

Sondern:         Was bringt diese Kündigung an Vorteilen für mich? Wie kann ich meine Fähigkeiten für mich nutzen?

Nicht:              Warum habe ich nicht eher bemerkt, dass mein Partner andere Interessen hat oder was ist falsch an mir, dass ich keinen Partner finde?

Sondern:         Wie kann ich meine Wertevorstellung für mich leben? Wie kann ich meine Werte nach außen bringen, so dass sich der passende Partner für mich findet?

Nicht:              Warum mögen mich meine Freunde nur für das, was ich für sie tue oder warum nutzen mich die Anderen immer aus?

Sondern:         In welchen Bereichen meines Lebens fühle ich mich wertlos und warum kann ich nicht nein sagen?

Nicht:              Warum finde ich nicht die richtigen Menschen für mein Projekt?

Sondern:         Was kann ich tun, um andere Menschen für mein Projekt zu begeistern?

Nicht:              Warum finde ich nicht die richtige Gemeinschaft für mich?

Sondern:         Bin ich bereit für eine Gemeinschaft? Kann ich mich in jedem Bereich meines Seins so annehmen und lieben, wie ich bin? Bin ich bereit dafür, jeden auf meinem Weg so zu nehmen und zu akzeptieren, wie er ist? Habe ich mich gelöst von Wertung und Bewertung? Bin ich bereit, neue Wege zu gehen?

Nicht:              Warum können meine Eltern mich (oder meinen Partner) nicht so lieben und akzeptieren, wie ich (oder mein Partner) bin (ist)? Warum mögen meine Eltern unsere Kinder nicht?

Sondern:         Kann ich meine Eltern so lieben und akzeptieren, wie sie sind? Kann ich Ihnen bedingungslos vergeben? Bin ich frei von Wut, Hass, Trauer, Schuld…?

Nicht:              Was habe ich meinen Kindern getan, dass sie nicht mehr mit mir reden?

Sondern:         Bin ich bereit mir zu vergeben? Bin ich bereit, meinen Kindern zu vergeben?…   BEDINGUNGSLOS???

Nicht:              Warum ist die BK-Abrechnung (die Werkstattrechnung, die Steuernachzahlung) schon wieder so hoch?

Sondern:         In welchen Bereichen bin ich nicht ehrlich? Bin ich frei von Wertung und Bewertung? Kann ich mich über meine Intuition mitteilen (…ich fühle, dass dieses/jenes nicht stimmen kann)?

Ihr ahnt sicher schon, woraus es hinausläuft…

RAUS AUS DEM OPFERDASEIN UND REIN IN DIE SELBSTBESTIMMUNG!!!

Eigens dafür haben wir auch einen wunderbaren Kurs kreiert. Wer Unterstützung bei der Bewältigung seiner Ängste oder bestehender Blockaden möchte, kann sich hier anmelden:  https://www.heilreise-peru.com/online-kurs/

Die ersten 20 Anmeldungen bekommen mit folgendem Gutscheincode 20 Euro Rabatt: Start2020

Region Cusco in Peru

Unsere Eindrücke von der Region Cusco im Südosten der peruanischen Anden sind tatsächlich beeindruckend. Das Land ist sehr gebirgig. Auf einer durchschnittlichen Höhe von 3399 Metern über dem Meeresspiegel fällt einem das tiefe Durchatmen schon einmal schwerer. Tatsächlich kann hier die sogenannte Höhenkrankheit auftreten, auch wenn man sich vermeintlich in einem Tal aufhält.

Direkt nach der der Ankunft mit Jetlag die Berge erkunden ist daher keine gute Idee.

Das Klima in dieser Höhenlage ist trotz Sommerzeit nicht so heiß. Im Dezember hatten wir meist zwischen 17 und 22 Grad am Tag. Dafür ist die UV-Strahlung umso höher. Mit nordeuropäischen Genen ist daher für einen ausreichenden Sonnenschutz, besonders für Kopf und Gesicht zu sorgen.

Regenzeit ist von Dezember bis April des Jahres. Das bedeutet aber nicht, dass es durchgängig regnet. Es gibt trotzdem trockene und sonnige Tage. Im Tal hat es zumeist in der Nacht oder nachmittags mal geregnet.

In Cusco befinden sich viele Inka Ruinenstätten, darunter die wohl berühmteste des Inkareiches, Machu Picchu.

Die ganze Region ist aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten voll auf Tourismus ausgelegt. Es gibt jede Menge Busfahrten, Tour-Guides und Angebote. Wir selber konnten uns dem ganz großen Trubel in der Großstadt Cusco etwas entziehen, indem wir uns vorwiegend eine Stunde entfernt in Pisac aufgehalten haben. Die Kleinstadt liegt im Valle Sagrado (Heiliges Tal der Inka) am Rio Urubamba.

Unsere Unterkunft war noch einmal 10 Min. entfernt von Pisac im Dorf Tarray. Dort konnten wir auch das traditionelle Dorfleben erleben.

Die Ruine der Inka-Festung Sacsayhuamán ist heute eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten aus der Inkazeit und liegt am Rande der peruanischen Stadt Cuzco. Sie liegt etwa 3 km oberhalb des Stadtzentrums.

Einen Ausflug wert ist auf jeden Fall die Stadt Ollantaytambo, etwa 60 km nordwestlich von Cusco und 21 km von Urubamba entfernt. Die Stadt liegt in einer Höhe von 2792 Metern am Fluss Urubamba. Nach einer Legende soll ihr Gott Viracocha die Inka angeleitet haben, die Stadt zu bauen.

Wenn die Angst dein Leben beherrscht

Es geht los, wir packen unser Leben in einen Koffer, fliegen in ein fremdes Land mit fremden Regeln, fremder Kultur und fremden Menschen ahhhhh

Was passiert mit deinem Leben, wenn sich plötzlich alles ändert?

Panikattacken? Angst zu sterben?

Jetzt wird es richtig interessant. Was in aller Welt hält uns in unseren Ängsten gefangen?

Wieso klammern wir uns so an unser altes Leben, wenn wir es doch nur mit meckern, jammern und einer guten Portion Alkohol und Suchtmitteln ertragen?

Jegliche Angst weist dich in enge Schranken und Grenzen. Sie lässt dich erstarren und nur noch funktionieren. Wenn dein Leben also fast nur noch aus Ängsten und Befürchtungen besteht, dann bleibt auch kein Platz mehr für Glück und der Freude am Leben.

Leider schleichen sich im Laufe des Lebens viele kleine und große Ängste in dein Leben ein, auch vollkommen unbemerkt im Unterbewusstsein.

…leider gibt es auch nur einen Weg, sich dem Ganzen zu stellen. Tatsächlich sind fast 99% aller Befürchtungen und Ängste umsonst, denn diese treffen in der Wirklichkeit niemals ein. In unserer blühenden Phantasie sind diese jedoch sehr real und blockieren damit viel von unserem eigentlichen Potential.

Vor allem lässt sich ein glückliches und gesundes Leben mit einem Angst- und Sorgen-Denken kaum vereinbaren. Sicherlich wird man vielen Positiv-Denkern simple Naivität unterstellen, doch der Preis für ein Leben in der Angst ist dafür umso höher.

Flugangst und was könnte denn alles passieren:

Auf uns warteten 16 Stunden Flug in einer engen Röhre, insgesamt über 10.000 Km ohne festen Boden unter den Füßen. Unklare Wetterbedingungen und lange Zeit kein Land in Sicht.

Keine Kontrolle über die Dinge zu haben und den Dingen einfach ausgeliefert zu sein, wenn etwas schiefläuft, ist für viele Menschen ein riesen Problem.

Dabei kann in jedem Moment etwas Unerwartetes und auch Schlimmes passieren. Auch vor der eigenen Haustür kann zur falschen Zeit ein Schritt auf die Straße das Ende bedeuten.

Ängste halten uns unser gesamtes Leben gefangen, wie in einem unsichtbaren Gefängnis.

Für uns verging die Zeit wie im Flug. Keine besonderen Vorkommnisse. Doch ohne ein Grundvertrauen in das Leben wäre es kaum möglich gewesen. Zu spüren, dass gewisse Dinge wichtig und richtig sind, kann viel Kraft und Vertrauen geben. Es ist so wichtig seinen Ängsten ins Gesicht zu schauen, sich dafür zu bedanken, daran zu wachsen und weiter zu gehen.

Die Angst alles zu verlieren:

Was ist, wenn es keinen Weg mehr zurück gibt? Wenn alles was dein bisheriges Leben ausmacht plötzlich verschwunden ist?

Was ist denn die wahre Essenz deines Lebens und worauf baust du dein Leben wirklich auf?

In jungen Jahren hat man nicht viel zu verlieren, außer sich selbst. Später klammern sich viele an ihre Besitztümer, weil sie glauben, dass dies ihr einziger Lebenssinn, Wert und Lebensbeweis ist. Dieser Irrweg führt oft in eine Krankheit, Depression oder ins unglücklich Sein.

Auch die Angst alles zu verlieren ist vollkommen irrational, denn mit dem Tod werden wir eh alles verlieren, was wir in diesem Leben angehäuft haben. Alle Dinge in diesem Leben sind nur geliehen und niemand kann auch nur einen Koffer mitnehmen.

Sehr viele Besitztümer lagern sinnlos vor sich hin und werden so gut wie nie benutzt und bringen damit auch keinerlei Nutzen. Was gibt es da eigentlich zu verlieren?

Die Angst nicht verstanden zu werden:

Neue Sprache, neues Glück. Wie oft haben wir eigentlich schon die Erfahrung gemacht, nicht verstanden zu werden? Auch wenn wir alle die gleiche Sprache sprechen, verstehen wir uns nicht wirklich. Dies führt unweigerlich zu der Frage: Was möchte ich denn gerne zum Ausdruck bringen?

Viele Menschen spielen auch ein falsches Spiel, indem sie niemals das zum Ausdruck bringen, was sie wirklich wollen. Damit leben sie ein falsches Leben, was unweigerlich wieder in eine Krankheit oder ins Unglück führt.

Klar ist es hilfreich im Alltag gewisse Dinge zu erledigen und sich dabei verständlich zu machen.

Doch viel entscheidender ist es doch im Vorfeld genau zu wissen, was ich eigentlich wirklich will und auch wirklich brauche.

Wir haben es uns so sehr angewöhnt Dinge zu konsumieren, die wir nicht wirklich brauchen und Dinge zu tun, die wir nicht wirklich wollen.

Wenn plötzlich alle um dich herum eine fremde Sprache sprechen, dann musst du dir Gedanken machen, was du tatsächlich zum Ausdruck bringen möchtest!

Was will ich dem anderen denn mitteilen und was kannst du denn alles durch Mimik und Gestik schon sagen? Diese kleinen Dinge machen in deinem Leben den Großteil aus und werden viel zu wenig beachtet. Viele unsinnige Worthülsen und Anmerkungen sind viel weniger wichtig als die indirekte Art der Kommunikation.

Ein Lächeln und eine freundliche Geste sind es, die uns alle verbinden. Die Sprache des Herzens ist zudem universell und wird überall verstanden.

Wieder wichtige Erkenntnisse des Lebens, die dir erst bewusst werden, wenn du dein Leben selber in die Hand nimmst, kräftig was änderst und mit vertrauen schaust was da passiert.

Vielen Dank für diese Erkenntnis! Reiche sie weiter, damit weitere Menschen daran wachsen!

Loslassen von Materie und alten Verbindungen

Vielen Menschen fällt das Loslassen sehr schwer. Wir neigen dazu Dinge anzuhäufen, aufzubewahren und erst einmal für später aufzuheben. So sammeln sich mit der Zeit im Haushalt viele Dinge an, die irgendwann einmal vielleicht ganz wichtig sind und vielleicht dringend gebraucht werden 😉

Doch sind wir doch mal ehrlich: Was benötigt man denn wirklich?

Wer eine lange Reise plant und zusätzlich seinen Hausrat drastisch reduzieren muss, der kommt an dieser Frage einfach nicht vorbei.

Sachen einlagern, von A nach B fahren, ein- und wieder auspacken. Was macht das alles für einen Sinn. Ist es nicht Lebenszeitverschwendung und Energieverschwendung sein Hab und Gut ein Leben lang hin und her zu fahren?

Was sind das eigentlich für Dinge, die wir so unbedingt brauchen?

Wichtige Dinge bekommt man heute in jeder Ecke der Welt und auf Knopfdruck übers Internet. Es sind also wieder nur die emotionalen Dinge, die an den Gegenständen haften. Zudem denkt man, dass man auf bestimmte Sachen nun Mal angewiesen ist. Doch am Ende geht es doch auch ganz einfach und anders.

Wir konnten für unsere Reise nur einen Koffer und ein Handgepäck pro Person einplanen. Darin mussten die Dinge für unser Leben passen. Also was brauchst du wirklich für dein Leben?

Radikal ausmisten:

Der Kram der dich umgibt, kann ziemlich belastend sein. Das merkst du nicht erst, wenn du alles auf einmal tragen musst, sondern auch, wenn du Ordnung und Sinn in dein Leben bringen möchtest.

Die emotionalen Verstrickungen und Verbindungen zu den materiellen Dingen zeigen auch den Weg zu deinen Blockaden, Mustern und Problemen in deinem Leben auf.

Tipp: Fang mal an, dein ganzes Hab und Gut zu verkaufen, zu verschenken oder wegzuschmeißen!

Es ist wirklich sehr befreiend alte Dinge, Muster, Blockaden und die persönlichen Dinge, die damit energetisch verbunden sind, endlich loszulassen. Wir haben uns vor unserer Reise von vielen persönlichen Gegenständen getrennt, Fotoalben verbrannt und damit auch Kindheitserinnerungen vernichtet. Nicht, weil wir damit nichts mehr zu tun haben wollen, sondern weil wir alle blockierenden Verstrickungen damit auflösen konnten, um als völlig neuer Mensch neue Wege gehen zu können.

Leben ist Veränderung. Im Innen und im Außen ändert sich ständig etwas. Sobald wir darum kämpfen, dass alles so bleibt wie es ist, gehen wir in den Kampfmodus. Das Leben wird dann ein Kampf und sehr anstrengend.

Viele Schein-Sicherheiten, die uns in unseren eigenen Gefängnissen im Alltag erstarren lassen und unser Leben schwer und sinnlos machen, mussten wir aufgeben.

Doch es ist sehr erleichternd, sich nicht mehr um irgendwelchen Kram kümmern zu müssen. Es ist alles nur in deinem Kopf so wichtig und dringend.

Wir sind nicht ohne Grund in eine vollkommen andere Kultur und Lebenswelt gereist. Was braucht man wirklich für ein glückliches Leben. Wieviel Güter muss ich anhäufen, um glücklich zu sein oder mich sicher zu fühlen?

Wieviel Reserven sind notwendig, um sicher zu sein? Der reine Kopfdenker kann hier viel kalkulieren. Am Ende bleibt nur die Hoffnung, dass alles so klappt, wie es auch kalkuliert wurde!

Am Ende bleibt nur die Hoffnung, das Vertrauen ins Leben und der Glaube richtig zu sein, da wo man eben jetzt ist.

Wo oder wann haben wir gelernt noch vertrauen in das Leben zu haben? Schließlich kommen wir ja aus Deutschland, wo alles und jeder gegen auch nur jegliche Form versichert ist 😉

Doch dein Leben ist nicht sicherer und erst recht nicht glücklicher, wenn du nur gut versichert bist. Das Spiel mit der Angst, Kontrolle und Ohnmacht wirst du mit Versicherungen nicht gewinnen, sondern nur weiterhin füttern. Wenn du die volle Eigenverantwortung für dich und dein Leben willst, dann musst du andere Wege einschlagen. Das war jedenfalls eine wichtige Erkenntnis für unseren Weg.

Hallo Welt!

Hallo ihr Lieben,

nun steht es fest: Wir machen uns auf den Weg…

Mit diesem Blog möchten wir euch ein Stück mitnehmen. Es wird keine normale Reise sein. Wir machen uns auf den Weg in eine neue Welt und in ein neues Leben. Es gilt zunächst sich zu trauen einfach loszugehen, wie ein Kind, was seine ersten Schritte geht. Es könnte sein, dass es hinfällt oder das ein großer Abgrund kommt. Doch ohne den ersten Schritt zu machen, wird man nicht erfahren, wie es ist selbständig zu laufen.

Es geht vor allem um die inneren Prozesse, um Transformation, Wandel und Erkenntnisse über den Sinn des Lebens an sich.

Was machen wir hier eigentlich auf diesem Planeten? Wenn man die aktuellen Nachrichten verfolgt, geht es scheinbar um einen kollektiven Suizid, bei dem jeder versucht am Ende mit möglichst viel Besitz, Macht und Geld zu sterben. Denn der aktuelle Lebensstil, das aktuelle Umweltbewusstsein, die aktuelle Wirtschafts- und Geldpolitik geht auf einen großen Suizid zu. Wie immer gibt jeder dem anderen die Schuld und kaum jemand ändert seinen Weg.

Es mag sein, dass es Menschen gibt, die diese Dinge lächerlich oder für nicht wichtig halten. Doch fast alle von diesen Menschen leben in ständigen Ängsten, Sorgen, in Krankheit und seelischem Schmerz. Immer mehr Menschen landen im Burnout, in Zwängen, Abhängigkeiten oder sonstigen psychischen oder körperlichen Krankheiten, weil sie eben nicht ihrem inneren Ruf folgen und ihrem Leben eine wichtige Kehrtwendung geben.

Wir wollen etwas tun, aktiv werden und nicht wegsehen.

…und so schließen wir diesen Beitrag mit folgendem wunderbar passenden Zitat:

“Move your ass and your mind will follow…”