Die Angst, die eigenen Grenzen zu überschreiten

Nach unserer doch sehr abenteuerlichen Rückkehr nach Deutschland, sind wir nun wieder in unserer alten Heimat gelandet und haben es uns hier erstmal gemütlich gemacht. Es hat schon seine Zeit gedauert, um unsere Erlebnisse und den abrupten Abbruch unserer Heilreise zu verarbeiten. Irgendwie erschien es, als ob die Zeit hier stehengeblieben wäre. Ich glaube, dass das normal ist, wenn wir radikale Veränderungen in unser Leben lassen und plötzlich wieder umkehren. So erlebte ich den Prozess der Wiedereingliederung ins System als Außerirdische J:

meine Sinne erfreuten sich an der Natur… endlich wieder frei bewegen, frische Waldluft genießen, hellblauer Himmel, Garten anlegen, sähen, pflanzen, mit Freunden das Erlebte und Erfahrene austauschen, die Heilarbeit in den Alltag einbinden und daneben

die unzähligen E-Mails, Meldungen, Erklärungen, Versicherungen…

um überhaupt eine Wohnung beziehen, ein Auto bewegen und hier sein zu dürfen. Ich fragte mich oft, wieso das so ist. Weshalb muss ich andere fragen, ob ich hier sein darf? Aus welchem Grund werden wir in ein System voller Vorschriften und Pflichten gesteckt? Weshalb spricht man uns die Eigenverantwortung ab… wieso traut man uns nicht zu, eigene Entscheidungen zu treffen? Kann es sein, dass wir zu sehr an das Glauben, was man uns im Laufe unseres Lebens gesagt hat, wie alles funktioniert? Weshalb ist es so schwer diese gesetzten Richtlinien zu hinterfragen und mit Absicht mal gegen den Strom zu schwimmen? Weil wir dann nicht mehr mitspielen dürfen? Was ist das aber für ein blödes Spiel, wo es darum geht, entgegen meinem Wohl und dem meiner Kinder zu handeln? Weshalb ist das Spiel immer darauf aus, Gewinner oder Verlierer hervor zu bringen? Wieso geht es nicht anders?

Ich weiß, dass es anders geht! Viele Menschen leben es auch schon und zeigen uns, wie es geht. Wir müssen nur genau hinschauen und die helfenden Hände annehmen, die uns gereicht werden. Was ich erfahren habe, ist, dass es nie eine Frage des Könnens, sondern des Wollens ist. Mal Hand aufs Herz: „Wer hört sich nicht oft sagen: Ich kann nicht, weil …“??? oder: „Wenn das und das nicht wäre, würde ich…!“  Ich bin mir sicher, dass das die Erklärversuche fürs gar nicht erst probieren sind, also Begründungen fürs Scheitern, was noch nicht stattgefunden hat.

Ist es aber nicht genau das, was uns in unseren Ängsten, in unserem Hamsterrad gefangen hält?  Was bringt uns dazu, sämtliche Vorfreude auf ein reiches Leben im Keim ersticken zu lassen? Bist du dir wirklich sicher, dass das Leben nicht mehr für dich parat hält? Ich bin mir sicher, dass das Leben mich reich beschenkt, ich bin zu höherem berufen, ich habe so viele Fähigkeiten, so viele Gaben, die durch mich auf die Erde gebracht werden wollen. Auf was warten? Wieso nicht jetzt? Ich bin bereit…. Bist du es auch?

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