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Ausnahmezustand oder die Erinnerung an Krieg

Was löst es in einem aus, wenn man in einem fremden Land zu Besuch ist und plötzlich der Ausnahmezustand ausgerufen wird?

Hier in Peru gilt seit 16.03.2020 vorerst für 2 Wochen der Notstand. Aktuell besteht nachts sogar eine absolute Ausgangssperre, tagsüber darf man nur für lebensnotwendige Erledigungen raus.

An dieser Stelle wollen wir diese Maßnahmen nicht bewerten, sondern wie immer nach Innen schauen, was das mit einem macht. Es tauchen alte Erinnerungen und Ängste auf. Erinnerungen aus Kriegszeiten, auch wenn wir diese selber nie erlebt haben. Doch die karmischen Verbindungen sind immer und überall da.

Hier fährt jetzt jeden Tag auf den Straßen das Militär. Bewaffnete Einheiten begleiten den Alltag. Militär-Hubschrauber fliegen regelmäßig und die Polizei-Sirenen laufen besonders am Abend öfters auf.

Der Widerspruch zwischen sich in Sicherheit wiegen und gefährdet sein könnte beim Einkaufen nicht größer sein. Angst um die Zukunft und das aktuelle Geschehen kann sich schnell einschleichen.

Doch es kommen auch immer wieder grundsätzliche Fragen auf. Warum bin ich hier? Was bedeutet Sicherheit? Wer kann mir denn jetzt weltweit überhaupt noch Sicherheit gewährleisten?

Das Gefühl von Sicherheit können wir nur in uns selber finden. Erst wenn klar wird, wer wir wirklich sind und warum wir überhaupt auf diesem Planeten sind, kann diese grundlegende Frage klären.

Die Angst vor dem Tod verliert sich, wenn man sich mit dem Leben an sich auseinandersetzt. Die Angst vor dem Leben verliert sich, wenn wir wissen warum wir als Seele überhaupt hier sind.

An dieser Stelle danken wir vor allem Herrn Kurt Tepperwein für seine wertvollen Hinweise und Aussagen bei unserem Kongress. Wer hier noch reinschauen möchte, kann dies noch tun: https://neues-miteinander.jetzt/