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Wenn die Angst dein Leben beherrscht

Es geht los, wir packen unser Leben in einen Koffer, fliegen in ein fremdes Land mit fremden Regeln, fremder Kultur und fremden Menschen ahhhhh

Was passiert mit deinem Leben, wenn sich plötzlich alles ändert?

Panikattacken? Angst zu sterben?

Jetzt wird es richtig interessant. Was in aller Welt hält uns in unseren Ängsten gefangen?

Wieso klammern wir uns so an unser altes Leben, wenn wir es doch nur mit meckern, jammern und einer guten Portion Alkohol und Suchtmitteln ertragen?

Jegliche Angst weist dich in enge Schranken und Grenzen. Sie lässt dich erstarren und nur noch funktionieren. Wenn dein Leben also fast nur noch aus Ängsten und Befürchtungen besteht, dann bleibt auch kein Platz mehr für Glück und der Freude am Leben.

Leider schleichen sich im Laufe des Lebens viele kleine und große Ängste in dein Leben ein, auch vollkommen unbemerkt im Unterbewusstsein.

…leider gibt es auch nur einen Weg, sich dem Ganzen zu stellen. Tatsächlich sind fast 99% aller Befürchtungen und Ängste umsonst, denn diese treffen in der Wirklichkeit niemals ein. In unserer blühenden Phantasie sind diese jedoch sehr real und blockieren damit viel von unserem eigentlichen Potential.

Vor allem lässt sich ein glückliches und gesundes Leben mit einem Angst- und Sorgen-Denken kaum vereinbaren. Sicherlich wird man vielen Positiv-Denkern simple Naivität unterstellen, doch der Preis für ein Leben in der Angst ist dafür umso höher.

Flugangst und was könnte denn alles passieren:

Auf uns warteten 16 Stunden Flug in einer engen Röhre, insgesamt über 10.000 Km ohne festen Boden unter den Füßen. Unklare Wetterbedingungen und lange Zeit kein Land in Sicht.

Keine Kontrolle über die Dinge zu haben und den Dingen einfach ausgeliefert zu sein, wenn etwas schiefläuft, ist für viele Menschen ein riesen Problem.

Dabei kann in jedem Moment etwas Unerwartetes und auch Schlimmes passieren. Auch vor der eigenen Haustür kann zur falschen Zeit ein Schritt auf die Straße das Ende bedeuten.

Ängste halten uns unser gesamtes Leben gefangen, wie in einem unsichtbaren Gefängnis.

Für uns verging die Zeit wie im Flug. Keine besonderen Vorkommnisse. Doch ohne ein Grundvertrauen in das Leben wäre es kaum möglich gewesen. Zu spüren, dass gewisse Dinge wichtig und richtig sind, kann viel Kraft und Vertrauen geben. Es ist so wichtig seinen Ängsten ins Gesicht zu schauen, sich dafür zu bedanken, daran zu wachsen und weiter zu gehen.

Die Angst alles zu verlieren:

Was ist, wenn es keinen Weg mehr zurück gibt? Wenn alles was dein bisheriges Leben ausmacht plötzlich verschwunden ist?

Was ist denn die wahre Essenz deines Lebens und worauf baust du dein Leben wirklich auf?

In jungen Jahren hat man nicht viel zu verlieren, außer sich selbst. Später klammern sich viele an ihre Besitztümer, weil sie glauben, dass dies ihr einziger Lebenssinn, Wert und Lebensbeweis ist. Dieser Irrweg führt oft in eine Krankheit, Depression oder ins unglücklich Sein.

Auch die Angst alles zu verlieren ist vollkommen irrational, denn mit dem Tod werden wir eh alles verlieren, was wir in diesem Leben angehäuft haben. Alle Dinge in diesem Leben sind nur geliehen und niemand kann auch nur einen Koffer mitnehmen.

Sehr viele Besitztümer lagern sinnlos vor sich hin und werden so gut wie nie benutzt und bringen damit auch keinerlei Nutzen. Was gibt es da eigentlich zu verlieren?

Die Angst nicht verstanden zu werden:

Neue Sprache, neues Glück. Wie oft haben wir eigentlich schon die Erfahrung gemacht, nicht verstanden zu werden? Auch wenn wir alle die gleiche Sprache sprechen, verstehen wir uns nicht wirklich. Dies führt unweigerlich zu der Frage: Was möchte ich denn gerne zum Ausdruck bringen?

Viele Menschen spielen auch ein falsches Spiel, indem sie niemals das zum Ausdruck bringen, was sie wirklich wollen. Damit leben sie ein falsches Leben, was unweigerlich wieder in eine Krankheit oder ins Unglück führt.

Klar ist es hilfreich im Alltag gewisse Dinge zu erledigen und sich dabei verständlich zu machen.

Doch viel entscheidender ist es doch im Vorfeld genau zu wissen, was ich eigentlich wirklich will und auch wirklich brauche.

Wir haben es uns so sehr angewöhnt Dinge zu konsumieren, die wir nicht wirklich brauchen und Dinge zu tun, die wir nicht wirklich wollen.

Wenn plötzlich alle um dich herum eine fremde Sprache sprechen, dann musst du dir Gedanken machen, was du tatsächlich zum Ausdruck bringen möchtest!

Was will ich dem anderen denn mitteilen und was kannst du denn alles durch Mimik und Gestik schon sagen? Diese kleinen Dinge machen in deinem Leben den Großteil aus und werden viel zu wenig beachtet. Viele unsinnige Worthülsen und Anmerkungen sind viel weniger wichtig als die indirekte Art der Kommunikation.

Ein Lächeln und eine freundliche Geste sind es, die uns alle verbinden. Die Sprache des Herzens ist zudem universell und wird überall verstanden.

Wieder wichtige Erkenntnisse des Lebens, die dir erst bewusst werden, wenn du dein Leben selber in die Hand nimmst, kräftig was änderst und mit vertrauen schaust was da passiert.

Vielen Dank für diese Erkenntnis! Reiche sie weiter, damit weitere Menschen daran wachsen!